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AMD Saxony


Bei dem Projekt „FAB36 EI-Baseline“ handelte es sich um die Weiterentwicklung und Anpassung der Entwicklungswerkzeuge und Klassenbibliothek zur Erstellung von Steuerungssoftware für die Einbindung von Wafer-Fertigungsgeräten in das Fertigungssteuerungssystem im neuen Mikroprozessoren-Werk FAB36 der AMD in Dresden.
Diese Software ist bereits im Werk FAB30 (ebenfalls Dresden) im Einsatz und muss in eine völlig neue IT-Infrastruktur integriert werden, die zur Unterstützung der hochautomatisierten Waferproduktion benötigt wird. AMD ist einer der größten internationalen Investoren der 90er Jahre in Deutschland. Am Standort Dresden sind die AMD Saxony LLC & Co. KG und die AMD Fab 36 LLC & Co. KG angesiedelt. AMD Saxony beschäftigt ca. 2.000 Mitarbeiter im Halbleiterwerk AMD Fab 30 und im Dresden Design Center, dem europäischen Zentrum der Produktentwicklung von AMD. AMD Fab 36 befindet sich derzeit im Aufbau. AMD Fab 30 gilt als eines der weltweit führenden Halbleiterwerke für Mikroprozessoren. Seit Produktionsstart im Jahr 2000 hat AMD Fab 30 wiederholt zur erfolgreichen Einführung neuer Technologien und Produkte beigetragen. Hierzu zählen die Prozessoren der AMD Athlon™, der AMD Opteron™ und der AMD Athlon™ 64 Familien. In unmittelbarer Nachbarschaft zu AMD Fab 30 entsteht seit November 2003 die AMD Fab 36, AMDs erstes Werk für 300 mm Wafer. Es wird im Jahr 2006 künftige Generationen von AMD64 Mikroprozessoren an den Weltmarkt ausliefern. In AMD Fab 36 kommt die dritte Generation des führendem Fertigungsprinzips Automated Precision Manufacturing (APM 3.0) von AMD zum Einsatz. AMD Fab 36 soll rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Jörg Müller, Gruppenleiter Equipment Integration bei der AMD: „Die Komplexität der Wafer-Fertigung im neuen Werk FAB36 stellt allerhöchste Ansprüche an die Effektivität und Flexibilität, mit der diese Integrationssoftware für jeden Anlagentyp erstellt und kontinuierlich erweitert werden kann. Mit der Firma Georg Heeg (im Auftrag von Cincom Systems) haben wir bereits in der Vergangenheit den richtigen Partner für die technologische und konzeptionelle Weiterentwicklung unserer VisualWorks-Anwendungen zur Fertigungssteuerung gefunden. Von daher war es ein logischer Schritt, Georg Heeg auch in diesem wichtigen Projekt mit zentralen Aufgaben zu betrauen.“

Uwe Liebold, Systemexperte Equipment Integration bei der AMD, weiß: "Mit unseren Erfahrungen und der umfangreichen Smalltalk-Klassenbibliothek haben wir genau die richtigen Voraussetzungen, um den technologischen Sprung auf die hochautomatisierte 300mm-Chip-Fertigung softwareseitig zu unterstützen. Die professionellen Beratungs- und Implementierungsleistungen von Georg Heeg sind für uns hierbei eine wichtige Grundlage."

2006